Das CNC-Bohren ist ein computergesteuertes Bearbeitungsverfahren, mit dem präzise Bohrungen in verschiedenen Werkstoffen mit hoher Genauigkeit und Wiederholgenauigkeit hergestellt werden. Im Vergleich zum manuellen Bohren werden dadurch menschliche Fehler vermieden und eine gleichbleibende Serienfertigung gewährleistet, da Spindeldrehzahl, Vorschubgeschwindigkeit und Positionierung über G-Code automatisch gesteuert werden.
Der Prozess beginnt mit einem CAD-Entwurf, der mithilfe einer CAM-Software in Maschinenbefehle umgewandelt wird. Die CNC-Maschine führt anschließend automatisch Bohrvorgänge durch, einschließlich Positionierung, Schneiden, Kühlung und Spanabfuhr. Je nach Anwendungsfall können auch komplexere Bearbeitungsvorgänge wie Punktbohren, Stechbohren, Aufbohren, Senken, Reiben und Gewindeschneiden durchgeführt werden.
Das CNC-Bohren findet in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, der Elektronikbranche und der Medizintechnik breite Anwendung, beispielsweise für Befestigungslöcher in Bauteilen, Fluidkanäle und Mikrobohrungen in Leiterplatten. Zu den wichtigsten Kostenfaktoren zählen die Zerspanbarkeit des Materials, das Verhältnis von Bohrlochtiefe zu Bohrlochdurchmesser, die Toleranzanforderungen sowie das Produktionsvolumen.
Eine Konstruktionsoptimierung (DFM), wie beispielsweise die Verwendung von Standardbohrungsdurchmessern, die Vermeidung tiefer Bohrungen und die Lockerung unkritischer Toleranzen, kann die Fertigungskosten erheblich senken und die Effizienz steigern.